Was ist Mystik? - Wir wissen alle,
daß wir unsere Sinne benutzen und die Umwelt wahrnehmen und beobachten
können: wir haben Augen, Ohren, Geruchssinn, Tastsinn, Temperatursinn,
Geschmackssinn, usw. Wir haben auch einen Verstand, den wir übrigens
fleißig gebrauchen sollten, denn dazu ist er ja da!
Wir Menschen haben aber auch Emotionen,
wir sprechen auch von Affekten. Aber selbst die Ärzteschaft weiß
heute, daß vieles in unserem Leben "von innen" her gesteuert wird,
nur tun wir uns schwer, diesen inneren Bereich genau zu definieren. Wir
kennen die Psyche, wir studieren ja Psychologie, Biologie, Astronomie,
Physik, Mathematik, Sprachen ... Alles ist eigentlich nach außen
gerichtet. Wenn wir uns "ein Bild" von all dem Gesagten machen, so sieht
das folgendermaßen aus:
^
\
Sinne
/
¦
----------------------------------
\
Verstand /
M
-----------------------------
\ Emotionen, Affekte /
y
-----------------------
\ xxxxx Tod xxxxx /
s
\ der tiefe /
\ innere /
t
\ Bereich /
\ /
i
\ /
. im Brennpunkt: Der Heilige Geist!
Überall gegenwärtig!
k
/ \
/ \
¦
/ GOTT \
/ unendlich \
Während alle unseren "Fachgebiete",
die wir auf der Uni studieren können, irgendwie in einem waagrechten
Bereich angesiedelt sind, durchzieht die Mystik alle Bereiche von oben
nach unten bzw. umgekehrt! D.h., daß man heute auf die Mystik nicht
mehr verzichten kann, auch in der Wissenschaft nicht! Es gibt heute so
viele "Spezialisten": wir kennen "Herzspezialisten", ISDN-"Spezialisten",
Spezialisten für dieses und jenes. Gibt es aber noch Leute, die alles
verstehen und überall mitreden können? Viele Leute haben heute
den Überblick verloren. Wenn da ein Spezialist den Mund aufmacht und
seine Theorien vorträgt, wird er von anderen gar nicht mehr verstanden.
Alleine die vielen Fremdwörter sind bei den "restlichen" Menschen
vollkommen ungebräuchlich. Verstehen Sie einen ISDN-Techniker, wenn
er von seiner Arbeitswelt, von seiner täglichen Arbeit spricht?
Selbst unter den "Spezialisten"
gibt es wieder "Spezialisten". So gibt es z.B. unter den Spezialisten für
Blutgefäße wiederum "Spezialisten" für Venen, "Spezialisten"
für Arterien usw.! Aber viele Probleme unserer Gesellschaft können
von "Spezialisten" nicht gelöst werden, weil sie keinen Überblick
über das Ganze haben.
Die Mystik verbindet nun alle
Wissensbereiche. Man weiß heute, daß nur auf der Ebene des
Geistes eine Therapie möglich ist. Darin liegt der Schlüssel
zur Lösung der heutigen Probleme.
Nur haben das die meisten noch nicht erkannt! Es reicht eben nicht aus,
wenn wir versuchen, alles mit Vernunft und mit dem Verstand zu verstehen
und zu begreifen. Da wären dann viele menschliche Bereiche vollkommen
ausgeschlossen: die Liebe, das Glück, der Frieden, ... Wie wollen
Sie diese Bereiche denn mathematisch oder anderweitig erfassen, wie wollen
Sie denn diese Dinge "messen", abwägen, beurteilen, weitergeben usw?
Das geht nicht mit den bisherigen wissenschaftlichen Methoden. Es gibt
keine Waage, kein Meßgerät für Frieden, Glück, Freundschaft,
Liebe usw. Zwischen Vernunft und Intelligenz gibt es einen Unterschied.
Das engl. "understand" gibt sehr bildhaft an, worum es geht: wir müssen
bis ins Innerste vordringen, der Sache "unter die Haut" gehen, auch nachsehen,
was darunter verborgen liegt...
Im tiefen inneren menschlichen
Bereich ist noch vieles unerforscht. Im
Brennpunkt des menschlichen Seins liegt der Heilige Geist, der aber überall
vorhanden ist! Sonderbar! - Was
kommt nach dem Tod? Das ist eine uralte Frage der Menschheit, eine Frage,
vor der jeder Mensch einmal steht. Da kommt
Gott, der unendlich ist: Gott ist die unendliche Liebe, die unendliche
Weisheit...
Wenn man nun denkt, das ist alles
viel zu kompliziert, so ist es gerade die Mystik, die auf Einheit und auf
Einfachheit zielt! Das Verständnis der Welt ist eine andere: Mystiker
haben eine Sicht der Welt wie Gott sie hat! Da sind selbst Krankheit und
Tod nicht sinnlos, sondern, wenn man diese "aufopfert", z.B. indem man
sagt: "Jesus, Dir zuliebe leide ich gerne
dieses und jenes...", so ist das Leiden,
ist der Tod viel viel viel mehr wert als fünfzig Tonnen Gold! Im Innersten
unseres Herzens wohnt Gott! Da ist Jesus drinnen! Wenn wir sündigen,
verdängen wir Jesus! Bei der Mystik steht man Gott gegenüber!
Nach dem Tod falle ich Gott in Seine liebende Arme! So ist der Tod für
den Mystiker nichts Schreckliches mehr, sondern nur ein Durchgang zu neuem,
ja, zu ewigem Leben!
Allerdings müssen wir darauf achten, daß wir auch immer Gott
im Herzen haben: durch unsere Reue über unsere Sünden, durch
eine gute Beichte holen wir Gott wieder in unsere Herzen zurück. Bei
der Mystik vereinigt man sich also mit Gott. Man lebt also in der Einheit
mit Gott. So will das auch unser Schöpfer: Gott Vater.
Diese wertvolle Anschauung fehlt leider den östlichen Glaubenslehren
und Religionen. Der Mystiker weiß, daß der Hl. Geist seinen
Geist aufnimmt. Beides ist eines! "Nicht mehr ich lebe, sondern Jesus lebt
in mir!" (vgl. Hl. Schrift). Jegliche Spannung zwischen dem eigenen ICH
und Gott wird dabei aufgehoben. Es herrscht Einheit im Willen: das was
Gott will, das ist auch MEIN WILLE! So soll der Mensch stets auf der Suche
sein nach Gottes Willen. Diese Suche führt zu einem Erfolg, dann,
wenn der Mensch betet, wenn er die Gebote Gottes erfüllt und beachtet,
besonders auch, wenn er die Hl. Schrift täglich liest... - so sind
wir schon mitten drinn in der Mystik. Und wenn man "trotzdem" (trotz allem
eigenem Bemühen) "keinen Erfolg" hat, was dann? Ja, hier gibt es auch
ein Mittel: Nicht nur dann wendet man sich an die heilige Jungfrau Maria,
die uns immer zu ihrem göttlichen Sohne Jesus führt! Gerade diese
Jungfrau Maria hat in der Mystik ihren großen Platz: sie ist für
alle Menschen da, nicht nur für die Katholiken: siehe Amsterdamer
Botschaften - die übrigens kirchlich
anerkannt sind (s.u.!): - : "Ich bin die FRAU
ALLER VÖLKER!"
Gerade
diese Maria hilft uns in unserem Bemühen, Gott näher zu kommen.
Und nicht selten haben gerade die Mystiker Gotteserfahrungen machen dürfen,
die anderen Menschen versagt wurde. Diese
Mutter Jesu ist also für alle da. Jeder kann sich an sie wenden: mit
Dank, mit Bitte, mit seinen Sorgen und Nöten. Ein Mystiker ist nicht
nur ein tief gläubiger Mensch, sondern auch ein betender Mensch, der
auch fleißig in der Hl. Schrift liest. Für einen Mystiker ist
Gott der tiefste Punkt der Verinnerlichung. Das
Christentum muß das Mystische wiederfinden! Mystik ist die Entdeckung,
daß Gott ganz nahe und innerlich ist: er wohnt in unserem Herzen.
Diese Gottesnähe, ja Gotteserfahrungen erleben wir, indem wir immer
wieder versuchen, eine große Sehnsucht nach Gott in uns hervorzurufen.
Wir alle sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen! Wenn uns das vollkommen
bewußt ist, fallen die Wege Gottes und unsere Wege zusammen. In
der Mystik öffnet sich ein unendlicher Raum!
Das ist wirklich so! Alle anderen Theorien bringen Einschränkungen,
haben nur begrenzten Gültigkeitsbereich, sie beengen,... Doch die
Mystik durchzieht alle menschlichen Bereiche: in der obigen Grafik von
ganz oben bis nach ganz unten! Deshalb kommt die heutige Wissenschaft,
die heutige Bildungspolitik, die heutige Lehre in all unseren
Schulen, Instituten und Universitäten usw. nicht mehr an der Mystik
vorbei, mag sie nicht veraltet gelten und umsonst sein.
Im Zentrum der Mystik liegen
die beiden vereinten Herzen Jesu und Mariens!
In unserem Herzen drinnen, da "muß es stimmen"! Dann gibt es keinen
Terror, keine Angst, kein Mobbing, ...
Die Mystik ist also eine innere
Herzensangelegenheit, die mit Glauben zu tun hat, mit der Anerkenung Gottes,
mit Hingabe, mit tiefer Verinnerlichung, mit Einfachheit, Unkompliziertheit,
mit Vollkommenheit, mit Reinheit, Keuschheit. - Man sieht, es sind sogar
etliche Superlative enthalten! Da erkennt man auch unser Bemühen,
vollkommen zu sein / zu werden wie der Vater.
Wenn wir die Heiligen der vergangenen
Jahrhunderte betrachten, so sind alle Mystiker gewesen! Gleichzeig waren
alle Heiligen aller Jahrhunderte große Verehrer der Muttergottes!
Das sollte uns allen zu denken geben! Wir müssen alle heilig werden.
Unser Ziel, das Ziel der Mystik ist Heiligkeit.
* * *
(Nach einem Vortrag eines ägyptischen Paters in Eichstätt am
25.4.02 mit Ergänzungen des Verfassers)
Anmerkung:
Bischof Punt von Haarlem hat am 31. Mai 2002
die Erscheinungen von Amsterdam offiziell kirchlich anerkannt. Damit kann
das Gebet - wie die "Frau" gefordert hat - "mit der Kirche" gebetet
werden, und wir sind sehr nahe an der Dogmenverkündigung.
Herr Obereder (oberhorst
(at) utanet.at) hat ein Video über Amsterdam zusammengestellt
(54 min), das man
vom Miriam Verlag erhalten kann. Auf dem Video
ist die Anerkennung schon eingearbeitet.
In der Umgangssprache versteht man unter MYSTIK etwas "Geheimnisvolles", was sich dem allgemeinen Verständnis entzieht. Die Mystik ist eine Herzensangelegenheit, keine reine Verstandesangelegenheit. Darin liegt das Wesen der Mystik begründet. Während bei unserem Bildungssystem leider fast nur der Verstand "gebildet" wird (insbesondere nach der Lehrplanänderung Anfang der 80er Jahre!), kommt das "Herz" zu kurz. Das ist die Folge der Tatsache, daß Gott mehr und mehr aus der Bildung verdrängt wurde. Weil das Herz, also die Liebe fehlt, gibt es heute auch so viele schreckliche Kriege, so viel Gewalt an Schulen, Haß, Neid und Streit.... Deshalb gibt es das aggressive Verhalten so vieler Menschen. Deshalb versteht der Mensch oft die einfachsten Wahrheiten nicht mehr. Der Mensch will alles ohne Gott selbst machen - und nur zu oft steht er hilflos da, nicht einmal eine große Organisation kann dann mehr helfen: Beispiel: Kosovokrieg, entfesselte Naturgewalten, Tsunamis, etc. Gott läßt den Menschen die Freiheit. Er greift nur ein, wenn er vom Menschen darum gebeten wird. Also ist das Gebet wichtig. Aber: wer betet heute noch? Im Vaterunser bittet man um all das, was für uns Menschen wichtig ist, übrigens auch z.B. um das tägliche Brot, d.h., um eine Arbeitsstelle! Wo Gott fehlt, da fehlt die Liebe, der Haß nimmt zu und es fehlt der Hl. Geist. Diese einfachen Zusammenhänge werden heute oft von den "klügsten" Leuten nicht erkannt. Die Finsternis ist heute sehr groß. Satan und seine Dämonen beherrschen heute die Welt: sie machen die Menschen "blind", "verdunkeln" die Sicht, sodaß sogar Irrlehren Einzug halten konnten, z.B. über die Kirchenzeitung: vgl. Bericht "Abschaffung des Höllenfürsten"! Satan hat heute der Welt glauben machen können, er existiere gar nicht! Die biblische FRAU, also die Muttergottes, wird dieser Schlange aber den Kopf zertreten. So steht es ganz am Anfang der Hl. Schrift im AT zu lesen (vgl. Vulgata!). Dafür benötigt die Jungfrau Maria unser Gebet, unsere Liebe. Wir sind ihre Ferse, mit der sie die alte Schlange zertreten wird. Sind Sie auch Rosenkranzbeter? Als Rosenkranzbeter gehören auch Sie zur "kleinen Schar", mit der sie Satan vernichten wird. - Das ist die Katholische Mystik! Das ist die Wahrheit!
Die Mystik ist eine Erfahrung des Übernatürlichen, des Jenseitigen und Ewigen. Die Mystik ist für viele etwas Geheimnisvolles, ja sogar etwas "Verschlossenes", ein "Buch mit 7 Siegeln". Nicht aber für den einfachen Gläubigen! Wenn Gott sich durch Visionen oder Einsprechungen Menschen offenbart, spricht die Kirche von "Mystik". Der Hl. Geist erlaubt dem demütigen Gläubigen oft tiefe Einblicke in Gottes Welt. In der Mystik dringt man ganz tief in die Geheimnisse Gottes ein und man erfährt fast keine Grenze! Je mehr man in die Tiefe dringt, desto schöner und herrlicher wird es. Die Mystik ist eine "Welt für sich", die unbeschreiblich schön ist! Der hl. Apostel Johannes durfte in Visionen vieles schauen und schrieb es für die nachfolgenden Generationen im Buch der hl. Offenbarung auf Gottes eigenen Befehl nieder.
Wer sich mit der Katholischen Mystik
befaßt, wird viel Erstaunliches erleben. Man lese nur die Berichte
der Mystiker vergangener Zeiten: Hl. Hildegard v. Bingen, Sr. Faustina,
Franz v. Assissi, Pater Pio, ...
Man lese z.B. aber auch Apg 2,
die erste Rede des hl. Apostel Petrus nach der 1. Aussendung des Heiligen
Geistes vor dem ganzen versammelten Jerusalem!
Die Mystik führt nämlich
zu einer ganz nahen Gottesbegegnung!
Im Zentrum der Mystik steht Jesus und seine Mutter Maria ("rosa mystica"
= "geheimnisvolle Rose", vgl. Lauretanische Litanei!). Es ist sicherlich
eine Gabe Gottes, eine Gnade Gottes damit verbunden.
Maria,
die Mutter Jesu ist der kürzeste, schnellste und sicherste Weg
hin zu Jesus; und Jesus wiederum ist der Weg hin zu Gottvater.
Eine zentrale Rolle spielt in der Mystik auch das Kreuz: Satan hat beim
ersten Sündenfall von Adam und Eva die Himmelsleiter zerbrochen. Jesus
hat sie wieder aufgerichtet durch sein Leiden und Sterben am Kreuz, das
die Mystiker ganz besonders verehren! Die ausgebreiteten Hände Jesu
am Kreuz bedeuten: Jesus will uns alle mit Seiner großen Liebe umarmen!
Der senkrechte Pfahl ist die wiederaufgerichtete Himmelsleiter: Jesus!Die
Mutter Jesu führt uns zu ihrem göttlichen Sohne Jesus und Jesus
führt uns zum Vater im Himmel!
So einfach ist das! Was ist daran schwer zu begreifen? Was ist hier "anstößig"?
Was ist daran kompliziert? - Das ist die Mystik!
Und wie "dringt man ein" in die
Mystik? Wichtig ist das Gebet, vor allem das
Rosenkranzgebet, der feste Glaube,
ein unerschütterliches Vertrauen, das oft erst wachsen muß.
Alles
gipfelt in der Ganzhingabe (totus tuus) an Maria und der Herzensweihe
an das Unbefleckte Herz Mariens und an das Heiligste Herz Jesu. Die
Vereinigung mit diesen beiden Herzen geschieht in der Liebe. Die Liebe
ist auf Gott hin ausgerichtet.
Die Reise in die Welt der Mystik
tritt man oft an durch wiederholte Wallfahrten zu den (kirchlich anerkannten
u.a.) Erscheinungsorten der Muttergottes (z.B. Lourdes, Altötting,
Fatima, Maria Vesperbild, Amsterdam, etc.), wo man betet, singt, liest
und betrachtet. Hilfreich sind gute Bücher wie z.B. Das "Goldene
Buch" vom Hl. Ludwig Maria Grignion
von Montfort. Dieses Buch bereitet ausführlich
auf die Weihe
an die Muttergottes vor
und es ist ein Weg, den nicht nur der jetzige Papst Johannes Paul II
gegangen ist, sondern viele Heilige der vergangenen Jahrhunderte. Weiter
empfehle ich sehr: "Der Gottmensch"
von Maria Valtorta (diese 12 Bände enthalten fertige Predigten und
schildern sehr anschaulich das Leben Jesu, so als wäre man "live"
mit Jesus dabei!), das "Blaue Buch"
von Don Gobbi, Bücher von Katharina Emmerich).
In der Mystik wird Gott erfahrbar!
Deshalb verstehe ich nicht, warum angehende Theologiestudenten, Religionspädagogen
usw. sich damit nicht bzw. kaum befassen. Zur Theorie gehört doch
auch die "Praxis" - oder nicht?
Gottes Liebe und Barmherzigkeit
wird einem mitgeteilt! Gott ist einem "Mystiker" wirklich spürbar
nahe! Und noch eine Erfahrung werden Sie machen dürfen: Gott
gibt immer viel mehr als man erbeten hat!
Schon der Hl. Bernhard sagte: "Das
ist der Wille Gottes, der gewollt hat, daß wir alles durch Maria
haben sollten; wenn daher irgend eine Hoffnung, eine Gnade, oder irgend
etwas Gutes in uns ist, so sollen wir wissen, daß es von ihr uns
zugeflossen ist. - Wenn ihr etwas Gott opfern wollet, so seid darauf bedacht,
es durch die liebreichsten und ehrwürdigsten Hände Mariä
darzubringen, wenn anders ihr nicht zurückgewiesen werden wollt!
- Man opfert und weiht alles, was man ist und was man hat, der allerseligsten
Jungfrau, damit Gott durch ihre Vermittlung die Ehre und Dankbarkeit
empfange, die man ihm schuldet. Man erkennt sich für unwürdig
und unfähig, der unendlichen Majestät Gottes sich unmittelbar
zu nähern und bedient sich deswegen der Hilfe und Fürsprache
der allerseligsten Jungfrau."
Man lese aber auch die Hl. Schrift:
2 Tim 3, 15-17: "und du kennst von
Kindheit an die Heiligen Schriften, die dich weise zu machen vermögen
für das Heil auf Grund des Glaubens in Jesus Christus. Jede
von Gott eingegebene Schrift ist auch dienlich zur Belehrung, zur Beweisführung,
zur Zurechtweisung, zur Schulung in der Gerechtigkeit, damit ausgestattet
sei der Mann Gottes, wohlgerüstet zu jedem guten Werk." Aus
diesem Grunde dürfen wir ruhig an die Botschaften Jesu und Mariens
an den verschiedenen Erscheinungsorten der Welt glauben, solange sie nicht
im Widerspruch zur kirchlichen Lehre und der Hl. Schrift stehen. Man achte
aber auch auf die kirchliche Anerkennung. Oft ist es aber so (wie z.B.
in Medjugorje), daß die Erscheinungen und Botschaften seit über
2 Jahrzehnten anhalten und die Kirche deshalb noch kein endgültiges
Urteil gefällt hat. Auch dann dürfen wir die Botschaften glauben.
Wichtig ist auch, ob die Erscheinungen und Botschaften im Papstherzen anerkannt
sind. So wollte der jetzige Papst schon lange nach Medjugorje reisen, kann
aber nicht, solange die Botschaften und Erscheinungen noch bestehen und
noch keine endgültige Anerkennung seitens des Ortsbischofs festgelegt
wurde.
"Der Vater gab und gibt uns seinen Sohn durch Maria
und teilt uns seine Gnaden nur durch ihre Hände aus.
Gott der Sohn wurde für die ganze Welt gebildet und geboren nur
durch Maria in Vereinigung mit dem Heiligen Geist, und teilt
seine Tugenden und Verdienste nur durch sie
den Erlösten mit. Der Heilige Geist hat Jesus Christus nur
durch Maria gebildet; so bildet er auch heute noch die Glieder
seines Leibes nur durch sie, und spendet
seine Gaben und Gnaden nur durch sie
den Auserwählten." (hl. Grignion)
Die Muttergottes ist die "Braut
des Heiligen Geistes":
Eines der tiefsten Geheimnisse
der katholischen Mystik ist folgende Tatsache: "Wenn
der Heilige Geist seine Braut (= hl. Jungfrau Maria) in einer Seele gefunden
hat, so fliegt er gleichsam zu ihr hinab, versenkt sich in diese Seele
und teilt ihr seine Gnade reichlich und zwar in dem Maße mit, als
sie seiner Braut Raum gewährt." (Grignion: s.u.)
- Was heißt das? Das heißt nichts anders als, daß derjenige,
der die Muttergottes innig verehrt, auch den Heiligen Geist in vermehrtem
Maße besitzt. So ist es nicht verwunderlich, daß der Heilige
Geist heute vielfach fehlt, weil eben die Muttergottes immer mehr aus der
Kirche hinausgedrängt wurde in den letzten Jahrzehnten! Umso wichtiger
ist heute, daß die Muttergottes wieder in die Kirche "zurückgeholt"
/ wieder mehr verehrt wird!
Der hl. Grignion schreibt:
Wenn Maria in einer Seele Wurzel geschlagen hat, wirkt
sie Wunder der Gnade, wie nur sie es vermag. Maria
hat im Verein mit dem Heiligen Geiste das Größte hervorgebracht,
was es je gegeben hat und geben wird, nämlich den Gottmenschen. Durch
Maria hat das Heil der Welt begonnen,
durch
Maria muß es auch vollendet werden. So wie Maria uns Jesus
Christus gebracht hat, so wird es auch bei seiner 2. Wiederkunft sein:
Die Muttergottes bereitet die 2. Ankunft unseres Herrn Jesus Christus vor
(Jesus kommt nicht im Jahr 2000 sichtbar auf diese Welt, das Jubeljahr
2000 hat eine andere weitreichende Bedeutung!) - (Vgl. "Marianische Priesterbewegung",
"Das Blaue Buch" von Don Gobbi)
Um Maria ganz geweiht zu sein,
müssen wir ihr schenken:
1. unseren Leib mit allen
seinen Sinnen und Gliedern;
2. unsere Seele mit allen
ihren Fähigkeiten;
3. unser Hab und Gut,
das gegenwärtige und das zukünftige;
4. unsere inneren und
geistlichen Güter, nämlich unsere Verdienste, unsere Tugenden
und unsere
guten Werke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.(Grignion)
Das größte Verlangen
Mariä besteht darin, uns mit Jesus Christus, ihrem Sohn, zu vereinigen;
und das größte Verlangen des Sohnes ist es, daß wir uns
durch seine heilige Mutter zu ihm führen lassen. Keineswegs
wird dadurch seine Ehre geschmälert.
Was Luzifer durch seinen Stolz
verloren hat, das hat Maria durch ihre Demut (von Dienmut, dienen!!) zurückerobert.
Was EVA durch ihren Ungehorsam verdorben und eingebüßt hat,
das hat Maria (AVE) durch ihren Gehorsam wiedergutgemacht. Indem Eva der
Schlange folgte, hat sie alle ihre Kinder mit sich ins Verderben gerissen
und sie der Schlange überliefert; indem Maria (AVE = Umkehrung von
EVA!) sich vollständig Gott unterwarf, hat sie alle Kinder und Diener
gerettet und mit sich der göttlichen Majestät geweiht. (hl. Grignion)
- so müssen wir auch der Muttergottes unendlich dankbar sein und dürfen
Ihr Ehre erweisen.
Gott will Maria, das Meisterwerk
seiner Hände, in den letzten Zeiten offenbaren und verherrlichen:
1. weil sie sich in dieser Welt verborgen und
aufs Tiefste verdemütigt hat, indem sie es sich von
Gott,
von seinen Aposteln und Evangelisten
erwirkte, daß ihre Herrlichkeit der Welt nicht geoffenbart
wurde.
2. Wie Maria einst hier auf Erden durch die Gnade, so
ist sie jetzt im Himmel durch die Glorie das
Meisterwerk der Hände Gottes,
weswegen ihn preisen und verherrlichen sollen alle Geschlechter auf
Erden.
3. Weil Maria die Morgenröte ist, die dem Heiland
als der Sonne der Gerechtigkeit vorausgeht und sie
ankündigt, so muß sie erkannt
und verstanden werden, um die Menschen zur Erkenntnis Jesu Christi
zu führen.
4. Wie Maria der Weg ist, auf dem Jesus Christus das
erste Mal zu uns gelangte, so wird sie dies auch
bei seiner zweiten Ankunft sein, wenn
auch nicht auf gleiche Weise.
5. Da Maria der sicherste, gerade und makellose Pfad
ist, um Jesus zu finden und ihn vollkommen zu
erkennen, so müssen alle Seelen,
die nach Heiligkeit streben, dieses Ziel durch
Maria erreichen. Denn
wer Maria findet, findet das Leben,
nämlich Jesus Christus, welcher der Weg ist, die Wahrheit und das
Leben. Man kann aber Maria
nur finden, wenn man sie kennt; denn niemand sucht und verlangt etwas,
was er nicht kennt. Zur
Erkenntnis und Verherrlichung der Heiligsten Dreifaltigkeit ist daher mehr
als
je die Erkenntnis
Mariä notwendig. (Meine Internetseiten
dienen dazu, Gott Vater besser zu erkennen
und mehr zu
lieben, ebenso Jesus, den Heiligen Geist und natürlich - nicht zuletzt
- auch die
Muttergottes,
unsere uns liebende himmlische Mama, die uns mehr liebt als unsere
irdische
Mutter uns
je lieben könnte!)
6. Maria soll deswegen mehr als je zuvor in ihrer Barmherzigkeit,
Macht und Gnadenfülle gerade in den
letzten Zeiten erkannt und geliebt
werden: in ihrer Barmherzigkeit, damit sie die armen Sünder
und
die irrenden Söhne zurückführe
und liebreich aufnehme, welche sich bekehren und zur Katholischen
Kirche zurückkehren wollen; in
ihrer Macht gegen die Feinde Gottes, die Götzendiener,
die Irrlehrer,
Schismatiker und Mohammedaner, die
Juden und alle verhärteten Gottlosen, welche sich erheben
werden, um mit furchtbarer Wut möglichst
viele zu verführen und durch Versprechen und Drohungen
zum Abfall zu bringen. Endlich soll
Maria auch leuchten in ihrer Gnadenfülle, um die tapferen
Streiter
und die treuen Diener Jesu Christi,
welche für seine Kirche kämpfen werden, zu begeistern und zu
stärken.
7. Schließlich soll Maria der Schrecken der
Dämonen und ihres Anhanges werden, gleich einem in
Schlachtordnung aufgestellten Heere,
und zwar gerade in den letzten Zeiten, weil der Satan wohl
weiß, daß ihm dann nur
noch wenig Zeit zur Verfügung steht, um die Seelen zu verderben, und
er
daher seine feindlichen Anstrengungen
und Angriffe von Tag zu Tag verdoppeln wird. Alle Kraft wird
er zusammenfassen, um neue Verfolgungen
gegen die Kirche heraufzubeschwören und besonders den treuen
Dienern und wahren Kindern Mariä
schreckliche Nachstellungen zu bereiten,
weil er sie am wenigsten
zu
überwinden vermag.
(Quelle: Grignion)
Der Endkampf zwischen den guten und bösen
Geistern findet statt während der "drei Tage Finsternis"
(vgl.
Hl. Schrift), wo alle höllischen Geister
/ Dämonen losgelassen sind und wobei Satan letztendlich besiegt wird
von den himmlischen Heerscharen - unter
der Führung der Muttergottes, die gemäß der Hl. Schrift
Satan den
Kopf zertreten wird!
Die Muttergottes warnt ausdrücklich
vor falschen Propheten: insbesondere vor Humanismus ("humanistische
Bildung"! - siehe unsere jetzige Schulbildung!), vor modernem Heidentum,
Atheismus, modernem Sozialismus, Kommunismus und Freimaurerei.
Sie warnt vor der geistigen
Verirrung / Entartung Europas, insbesondere von Holland und Deutschland
und vor dem Glaubensverlust in Frankreich.
Es ist ratsam, oft das MAGNIFIKAT
zu beten, welches der einzige Gesang ist, den wir von Maria Lebzeiten haben,
um
Gott für seine Wohltaten zu danken und um neue Gnaden zu erlangen.
(Grignion, ebd., S. 248)
Hoch+preiset meine Seele den Herrn.
Und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heilande. Denn er hat angesehen
die
Niedrigkeit seiner Magd: Siehe, von nun an werden
mich selig preisen alle Geschlechter. Denn Großes hat an mir getan,
der da mächtig, und dessen Name heilig ist. Er ist barmherzig von
Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn fürchten. Er übet Macht
mit seinem Arme, zerstreut die da stolz sind in ihres Herzens Sinne. Die
Gewaltigen stürzt er vom Throne, und erhöhet die Niedrigen.
Die Hungrigen erfüllt er mit Gütern, die Reichen läßt
er leer ausgehen. Er nimmt sich Israels an, seines Knechtes, eingedenk
seiner Barmherzigkeit. Wie er zu unseren Vätern gesprochen hat, zu
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Ehre sei ...
(Teilablaß)
(Quelle: ebd., S. 384)
O Maria, Königin des Kreuzes, ich rufe Dich an, bitte für uns alle!
Aus
Deutschland gibt es erste Meldungen über auffallende Gebetserhörungen
und Heilungen, die Menschen erfahren haben, nachdem sie Maria als Königin
des Kreuzes angerufen hatten, wie
sie auf nebenstehendem Gnadenbild
abgebildet ist, das eine Künstlerin nach den Angaben von Carvan Alan
Ames (England) malte. Die Künstlerin hat selber durch das Bild Heilung
erfahren, so daß sie trotz einer Behinderung nach einem Unfall in
der Lage ist, religiöse Bilder zu malen. Weitere übernatürliche
Phänomene sind das Kreuz von Alan, das im Jahre 1999 aus der Dornenkrone
blutete, sowie Ölabsonderungen aus dem Stamm des Kreuzes.
Warum Alan von Gott erwählt wurde, weiß
Gott allein. Alan selbst betont, daß die Gnaden, die ihm durch die
Bekehrung und die Visionen geschenkt werden, nicht bedeuten, daß
er heiliger sei als andere. Vielmehr zeigt gerade seine Bekehrung, daß
Gottes Liebe und Barmherzigkeit für alle da sind, ganz gleich, wie
weit sie sich von Gott entfernt haben. Die einzige Bedingung, die Gott
stellt, ist, daß wir IHM unser freies, festes "JA" schenken, damit
ER in jedem von uns wirken kann.
Botschaft Mariens am 14. April 1995:
"Vertraut auf den Herrn, denn Er vertraut
euch. Nehmt eure Fehler und Schwächen an, wie der Herr sie annimmt,
und überwindet sie zusammen mit Jesus!"
Die stigmatisierte Theresia
Neumann von Konnersreuth zu Prälat J.H. Schütz in einer Art Ekstase
am 10. Dez. 1931:
"Der liebe Heiland wünscht
von Ihnen, daß Sie den Theologen, die noch studieren, begreiflich
machen mögen, daß sie wohl in allen theologischen Fächern
fleißig studieren sollen, daß aber das Wichtigste für
den zukünftigen Priester die Mystik ist. Die Mystik ist das betrachtende
Gebet in Gottes Gegenwart, führt von selbst zur Demut, ohne die der
Priester nichts Ersprießliches wirken kann, und sie führt zur
innigsten Liebe des Herzens Jesu!" - Das ist die Mystik!!!
'Wenn ihr einen Priester seht,
so sollt ihr euch sagen: 'Der ist's, der mich zum Kind Gottes gemacht und
mir durch die heilige Taufe den Himmel geöffnet hat; der mich von
meinen Sünden reinigt und meiner Seele Nahrung gibt...' - 'Wenn ich
einem Priester und einem Engel begegnete, so würde ich zuerst den
Priester und dann erst den Engel grüßen. Dieser ist der Bote
Gottes, der Priester aber sein Stellvertreter...'' (Hl. Pfr. von Ars)
Familienweihe:
Maria, Du Unbefleckte vom Heiligen
Geist, Du bist unsere liebe Mutter: Wir alle weihen uns Dir, Du Mutter
der Liebe.
Gib uns Glaube, Hoffnung, Liebe
und Tugend.
Schenke uns Deinen Jesus.
Stets leuchte Deine Gnade in
uns. Stets herrsche Dein Friede in uns. Immer lebe Deine Liebe in uns.
Nimm uns alle in Dein Herz hinein, als Deine Familie, Dein Zönakel.
Mache ein Herz und eine Seele aus uns allen. In Dir - verwandle uns alle
in Liebe. Amen.
Gott grüße Dich Maria!
Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! O Maria,
ich grüße Dich 33-tausendmal, wie Dich der hl. Erzengel Gabriel
gegrüßt hat. Es erfreut Dich in Deinem Herzen und mich in meinem
Herzen, daß der hl. Erzengel zu Dir den himmlischen Gruß gebracht
hat.
Ave Maria
(3mal beten)
Ablaß
von 3000
Jahren, der den Armen
Seelen zugewendet werden
kann.
Aus einem sehr alten Gebetbuch entnommen.