Weder Kraut noch Wundpflaster
machte sie gesund, sondern nur Dein Wort, Herr, das alles heilt."
(Weish 16,12)
Schlechte Schulnoten, Krankheiten und Katastrophen aller Art, Probleme
mit Drogen, Sucht, Abhängigkeit und Sekten, psychisches Leiden begleiten
oft das Leben unserer Kinder und besorgte Eltern fragen sich oft zu spät,
was hier zu tun sei. Viele Sorgen und Probleme müssen so gesehen werden,
daß auf irgendeine Weise die Gnade und der Schutz Gottes verloren
gegangen ist.
Meist beachten die Eltern nur die materielle Seite und wollen, "daß
es ihrem Kind möglichst gut geht" - und erreichen genau das Gegenteil!
Warum? Weil sie auf Gott vergessen und die Schätze des Himmels nicht
mehr schätzen. Für die meisten zählt nur das Geld, Ansehen,
Macht, Ehre, usw. Das ist völlig falsch!
Was hilft im Falle der Not? Was hilft am ehesten? Was hilft am besten?
Da ist nämlich "guter Rat teuer" und allzu oft stehen selbst Fachleute
vor einem Rätsel...
Nein,
guter Rat muß nicht "teuer" sein, der muß nur angewendet werden:
Z.B.: 1. SEGNEN, VERZEIHEN
Daß vom Segen der Eltern große Kraft ausgeht, zeigt
das Leben der großen Mystiker, Seher und Heiligen. Der Elternsegen
ist eine große Licht-, Kraft- und Segensquelle. Manche Leute sind
viel zu "besorgt", daß ihrem Kind ja nichts passiert, kein Haar gekrümmt
wird, aber ihr Kind gesegnet haben sie noch nie! Bereits das werdende Kind
im Mutterleib sollte von den Eltern möglichst oft gesegnet und mit
dem Kreuz bezeichnet werden. Selbstverständlich sollten die Eltern
auch ihre "großen Kinder" noch weiterhin segnen, und zwar so oft
wie möglich, jeden Tag. Das ist das beste "Erbe", was die Eltern ihrem
Kind mitgeben können neben einer christlichen Erziehung. Ein Kind,
das von seinen Eltern gesegnet ist, ist von Gott selbst gesegnet! Es wird
das Bild der segnenden Elternhände niemals mehr in seinem Leben vergessen!
Wenn wir unseren Kindern den Segen spenden, so ist dies eines der kostbarsten
Güter, die wir unseren Kindern schenken können. Von allergrößter
Bedeutung ist der Elternsegen, wenn eines der Kinder vom Weg des Glaubens
ab- bzw. auf "eine schiefe Bahn" gekommen ist. Selbst wenn es Jahre dauern
sollte, der unaufhörliche Segen der Eltern wird eines Tages mit Sicherheit
Früchte tragen und den Lebensweg des Kindes zurückführen
zum Glauben und zur Tugend. Besonders wirksam ist natürlich der Segen
mit einem geweihten Kreuz mit dem Corpus Christi (der Darstellung Jesu
am Kreuz): Auf dem Kreuz breitet Jesus die Arme aus: damit will er uns
sagen: "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich
will euch erquicken!" Jesus zeigt uns seine unendliche Liebe, indem er
die Arme ausbreitet, um uns zu umarmen. Gott ist barmherzig. Die
ausgebreiteten Arme Jesu am Kreuz bedeuten also: Liebe und Barmherzigkeit!
Die
reinste Jungfrau Maria sagte einmal: "Wenn
wir wüßten, wie Jesus und Maria uns lieben, wir würden
vor Freude sterben!" (an anderer Stelle: "wir würden vor Freude
weinen") - In unserer momentanen herzlosen
Gesellschaft können wir uns eine solch große
Liebe gar nicht so gut vorstellen. Auf dem Kreuz deuten uns die Beine und
der Corpus Jesu an: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, ... das
Licht, das in der Finsternis leuchtet!". Jesus ist der Weg zum Himmel,
die Jungfrau Maria will uns auf unserem Lebensweg zu Jesus führen
und uns auch beschützen. Viele Menschen können aber das Kreuz
schon gar nicht mehr anschauen und es muß entfernt, abgenommen werden
von der Wand... In diesem Falle liegt schon ein schwerer Schaden der Seele
vor. Diese Leute sind nicht mehr frei, sie haben
ihre Seele verkauft an den bösen Feind, dem das Kreuz ein Greuel ist
und dem die wahre Liebe nichts bedeutet und sie empfinden die Frohbotschaft
Jesu nur als Drohbotschaft... - Man muß aber trotzdem wissen, daß
Jesus mit der Hölle gedroht hat, und mehr als 35mal steht im NT das
Wort Hölle geschrieben, also ist das kein Irrtum! Und jeder Mensch
soll sein Leben auf Gott hin ausrichten, um nicht in die Hölle zu
kommen!
Damit das alles nicht passiert und der Mensch den rechten Weg zum
Vaterhaus nicht verliert, ist der Segen der Eltern wichtig!
Die einzige Bindung, die wirklich frei macht,
ist die Bindung an Jesus Christus! Jesus ist der Retter und Befreier
und Erlöser! Alles andere nimmt unseren Verstand, unseren Willen,
unser Denken mehr oder weniger in Anspruch. Oft genug kommt man von den
falschen Anhänglichkeiten nur mehr sehr schlecht los. Hier hilft das
Segnen, das man übrigens auch von der Ferne durchführen kann,
wenn das Kind nicht mehr im Elternhaus wohnt. Der Elternsegen ist viel
mehr wert als das größte Vermögen, die größte
Erbschaft! Er hat ewigen Wert!
Mit dem Segnen steigen Ströme von Gnaden auf die Menschen herab.
Sie erlangen Hilfe an Leib und Seele. Geschenke Gottes werden mitgeteilt,
Freuden, Wohltaten, Linderung und Heilung von Leiden.
(Treten Sie bitte dem Marianischen Segenskreis
bei: Sekretariat MS e.V., Untere Bergstr. 7, 56244 Leuterod)
Haben Sie ein Herz: verzeihen
Sie bitte allen und verzeihen Sie bitte alles! So wird man gesund! Denn
Haß, Neid und feindliches Denken erzeugt in unserem Körper Gift,
das uns viele Krankheiten und Schmerzen und viele andere negative Dinge
bereitet!
Selbstprüfung: Der Verfasser will
nicht urteilen: Sie können aber sich selbst "beurteilen", wie es bei
Ihnen im Innersten aussieht: Können Sie voll Liebe den Namen "Jesus"
aussprechen? Können Sie laut sagen: "Jesus, ich liebe Dich"? - Bitte
tun Sie das hier, wenn Sie diese Textstelle lesen. Sollten Sie z.B. sich
viel mit Esoterik beschäftigt haben, viele Esoterikbücher gelesen
haben, so sind Sie nämlich oft gedanklich nicht mehr frei, können
nicht mehr sagen: "Jesus, ich liebe Dich!" - Das ist die Wirkung von Esoterik:
Esoterik nimmt den Geist gefangen! Also keine Esoterikbücher mehr
lesen!
Ebenso ist wichtig, daß man sich keine
anderen "Götter" sucht: Wir verehren in der christlichen Kirche einen
lebendigen Gott! Jesus lebt! Er wirkt auch heute viele Wunder! Siehe Lourdes,
San Damiano, Fratel Cosimo, usw. usw. - Wenn man dagegen z.B. Buddha als
Gott ansieht, wird man ebenfalls erleben, daß man nicht mehr sagen
kann: "Jesus, ich liebe Dich!". Dann ist man nicht mehr frei. Gott will
aber, daß wir in Freiheit leben! Jeder Mensch ist frei! Esoterik
und die Verehrung anderer "Götter", die gar keine sind, verengen aber
unseren Verstand, unseren Geist. Viele behaupten das Gegenteil: aber es
kann sich jeder selbst prüfen, ob er z.B. Jesus liebt oder ihn haßt.
Jeder kann sich selbst prüfen, ob er noch sagen kann: "Jesus, ich
liebe Dich!". Jeder kann selbst nachprüfen, ob er die Muttergottes
noch verehren kann oder nicht (mehr)! - Man kann übrigens durch das
Rosenkranzbeten diese Dinge evtl. wieder ins Lot bringen. Oft ist es leider
so, daß man sich nach Beschäftigung mit dem Buddhismus, nach
Beschäftigung mit Esoterik nicht mehr den Rosenkranz beten kann! Auch
das können Sie selbst überprüfen. Oft ist es gut, wenn man
dann an einem bes. Heilungsgottesdienst teilnimmt, sich vom Priester die
Hände auflegen läßt, wieder betet, regelmäßig
das hl. Meßopfer mitfeiert, ...
2. BEICHTEN
Ein Mann war mit der Bitte, seine Tochter zu heilen, zu Pater Pio
gekommen. Dieser schaut den Mann an und sagt: "Du bist viel, ja viel mehr
krank als deine Tochter. Ich sehe, daß du tot bist!" Der Mann stammelt:
"Aber nein, es geht mir gut." - "Du Unglücklicher", antwortet der
Pater, "wie kann es dir mit so viel Sünden auf dem Gewissen gut gehen?
Mindestens 32 sehe ich!" - Nach der Beichte bezeugte der Mann: "Er wußte
alles, hat mir alles gesagt." - Nun, eine gute Beichte ist der nächste
Schritt, den man gehen sollte, um zur Heilung zu gelangen. Die Seele wird
wieder frei, der Mensch kann sich durch die Beichte von den Todesfesseln
wieder lösen, die unsichtbar, aber doch ganz real vorhanden sind (bei
schwerer Sünde). Aber Jesus verzeiht, wenn gebeichtet und bereut wird.
Das Hl. Bußsakrament wird heute leider viel zu wenig genützt,
dafür sind die Arztpraxen übervoll. Man muß auf Jesu unermeßliche
Barmherzigkeit vertrauen. Die Menschen verzeihen viel zu oft nicht, Gott
verzeiht immer, wenn bereut und gebeichtet wird. Vor Gottes Gericht hat
der verlorene Sohn, der sich als Sünder bekennt, das Vorrecht. Die
Beichte ist eines der besten und wirkungsvollsten Heilmittel unserer Zeit,
wird aber immer seltener genützt! Bei Pater Pio und bei dem berühmten
heiligen Pfarrer von Ars versammelte sich nicht nur ein ganzes Volk, sondern
Menschen der ganzen Welt vor dem Beichtstuhl. Heute geschieht ähnliches
in Medjugorje. Die Umwandlung der Herzen, die dort geschieht, füllt
inzwischen Bände! Jeder sollte einmal daran denken, an eine solche
heilige Stätte zu pilgern, um zu beichten und zu beten!
Mindestens alle 4 Wochen sollte man zur Beichte gehen. Man kann
das verbinden mit dem Herz-Jesu-Freitag und dem Herz-Mariä-Sühnesamstag
an jedem Monatsanfang (erster Freitag und erster Samstag in jedem Monat!
- Von Jesus selbst und der Muttergottes besonders
empfohlen!).
3. PILGERN
Warum pilgern? Wir alle sind Pilger, die zum Herrn ziehen. Nur:
manche ziehen die schwere Last des Geldes, der Besitzgier, des Lasters
usw. und kommen oft genug nicht ans Ziel. Das ist falsch! Nehmen Sie ein
Gebetbuch in die Hand, ein Musikinstrument und das Nötigste an Kleidung
und pilgere an heilige Stätten (wie Lourdes, Fatima, San Damiano,
Rom, Altötting, usw.). Das wird ein Erlebnis! Es sind oft die "schönsten
Tage" im Leben eines Menschen! Die Zuhausegebliebenen glaubens nur nicht,
wie schön es dort ist. Meine Kinder wollten
von Lourdes gar nicht mehr nachhause! Es ist eine außergewöhnliche
Atmosphäre dort in Lourdes, man spürt geradezu die Anwesenheit
der Gottesmutter Maria, der "Unbefleckten Empfängnis", ein wahrhaft
heiliges Fleckchen Erde! Man zählt in Lourdes allein mehr als 10000
Heilungen! In Wirklichkeit sind es sicherlich mehr, denn nicht alle Geheilten
fahren zurück und berichten den zuständigen Stellen davon! Wenn
davon nur 70 Heilungen kirchlich anerkannt sind, so ist die äußerst
vorsichtige Haltung der Kirche zu erkennen. Aber man sollte die wunderwirkende
Kraft Gottes nicht unterschätzen und schon vorab Vertrauen haben.
Sehr heilsam und wunderwirkend ist das Heilwasser von San Damiano bei Piacenza/Italien.
Natürlich darf man das vorherige Gebet (also Gebet vor dem Trinken
des Heilwassers!) nicht vergessen, um Gott und der Muttergottes für
alles zu danken. Auch der Dank nach einer erfolgten Heilung sollte selbstverständlich
sein! Das Gnadenwasser der Muttergottes hilft sicher auch bei den tierischen
Krankheiten, bei Seuchen, etc. Wenden Sie es doch bitte an gegen BSE und
zur Prophylaxe (= Vorbeugung) gegen all diese Krankheiten und Seuchen!
Geben Sie auch Ihren Tieren von diesem Gnadenwasser!
4. BETEN
Die Macht des Gebets ist unvorstellbar groß.
Ein gutes Gebet wirkt früher oder später Wunder: wie Gott eben
will. Man sollte Gott nicht "zwingen", sondern immer dazu sagen "es geschehe
Dein Wille, o guter Gott", wenn man z.B. um eine Heilung bittet, denn Gott
weiß am besten, ob eine Heilung letztendlich für einen Menschen
auch gut ist: mancher hat einen schlechteren Weg eingeschlagen als den,
den er vorher schon gegangen ist. Gott weiß das schon vorher. Aber
ist gibt noch viele andere Gründe, warum manchmal keine Heilung erfolgt
nach einem Gebet, nach einer Pilgerfahrt, etc. Das Leid sollte auch vom
Kranken "aufgeopfert" werden, also geduldig ertragen werden, dann hat es
einen großen Wert: Man kann damit Seelen retten, die sonst ewig verloren
wären. Man kann seine eigene Seele retten und die Seelen seiner Verwandten,
seiner eigenen Familie, etc. Anna
Schäffer, die vor kurzem seliggesprochen wurde, lag
über 25 Jahre krank im Bett und hat ihr Leiden bewußt Jesus
aufgeopfert, um Seelen zu retten und den Menschen zu helfen. Sie gehört
zu jenen Menschen, die man im Gebet anrufen kann, und um Hilfe bitten darf.
Es gab schon viele Gebetserhörungen! Es gibt viele Heilige, man besorge
sich am besten ein Heiligenbuch. Viele Heilige sind "für bestimmte
Anliegen" zuständig, der heilige Josef hilft in allen Anliegen. Für
"ganz (H)eilige" ein Tip: Biete Dich Jesus an, er möchte sich Deiner
"bedienen", biete IHM Dein Leiden an! Und Du wirst staunen! - Nicht die
Aufbegehrer ändern die Welt, sondern die Heiligen! Manche denken,
wenn ich da nach .. pilgere, und bete, werde ich (vielleicht) sofort gesund:
- Aber bedenke: Nur das beharrliche Gebet bringts, das feste Vertrauen
und ein unerschütterlicher Glaube! Nicht zu unterschätzen ist
das Kraftschöpfen im sonntäglichen Gottesdienst. Allzu viele
Jugendliche verschlafen den Sonntag oder sie pflegen irgendein fragwürdiges
Hobby, z.B. Fußball, anstatt den Sonntagsgottesdienst zu besuchen.
Es weiß zwar jedermann, daß man sein Auto immer wieder auftanken
muß, daß man aber seine Seele ebenfalls "immer wieder auftanken
muß" mit Gottes Gnade, mit der Kraft Gottes, mit Gottes Wort aus
dem hl. Evangelium, mit dem Heiligen Geist, mit der Mitfeier des hl. Meßopfers,
das sehen nur wenige ein. Aber es ist tatsächlich so. Durch die Vereinigung
mit Jesus in der Hl. Kommunion geht man wieder gestärkt nachhause.
Das hl. Meßopfer, die Eucharistiefeier ist das vollkommenste Gebet!
Man sollte auch werktags so oft wie möglich das hl. Meßopfer
mitfeiern. Zuhause betet man am besten den Rosenkranz,
Psalmen und Novenen. Im Gebet sollte man nicht nur bitten, sondern
vor allem auch Gott und der Muttergottes danken! Man sollte viel zum
Hl. Geist beten!
Für Lebende und Verstorbene und für
alle Anliegen kann man hl. Messen lesen lassen.
5. FASTEN
"Durch Gebet und Fasten könnt ihr Kriege
verhindern und den Lauf der Geschichte verändern" sagt
uns die Gottesmutter.
Fasten bedeutet nicht unbedingt hungern, sondern auf vieles Angenehme
zu verzichten, z.B. auf das Fernsehen verzichten, manche Wünsche "zurückschrauben",
auf ein neues Auto verzichten, selber etwas kochen und nicht in der Gastwirtschaft
essen, auf eine Vergnügungsreise verzichten und auf Disko- und Kinobesuch,
usw. Hier kann und darf sich jeder etwas selbst aussuchen. Je größer
das eigene Opfer ist, desto besser und wirkungsvoller ist es. Wer beim
Essen mit Brot und Wasser fastet, macht es natürlich auch richtig.
Durch Fasten bei Brot und Wasser (z.B. Tee) wird auch der Körper wieder
gereinigt. Letzteres ist auch ärztlich bewiesen.
6. Die WEIHE an das Heiligste
Herz Jesu und an das Unbefleckte Herz Mariens
Was die Arche Noahs früher bedeutete
und darstellte, das wird die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens sein!
Es
ist jetzt(!) wichtig, daß man diese
Weihe vollzieht, ganz dringend hebe ich das hervor! Es sollte jeder einmal
über den ersten Satz nachdenken! Den Weiheakt sollte man - wenn möglich
- gut vorbereiten. Hier eignet sich besonders "Das goldene Buch" vom Hl.
Ludwig Maria Grignion von Montfort (siehe mein Linktext: Literatur
und Adressen!). Die tägliche Weiheerneuerung erfolgt z.B. mit dem
untenstehenden Gebet "O meine Gebieterin, o meine Mutter ..", aber es gibt
auch andere ähnliche Gebete in verschiedenen Büchern.
7. Medaillen und Skapulier tragen
Wer sich ganz unter den Schutz der Himmelskönigin stellen möchte,
trägt die "wunderbare Medaille" um den Hals und läßt sich
von einem Priester ein Skapulier auflegen. Auch das Skapulier wird beständig
um den Hals getragen und auch nicht einmal beim Baden/Duschen abgelegt,
da es ja hier wieder gereinigt wird. Sehr wirksam ist auch die Benediktusmedaille,
das Benediktuskreuz(!), die Medaille der "rosa mystica". Die Muttergottes
empfiehlt uns auch, den Rosenkranz um den Hals zu tragen! Überhaupt
ist die Verehrung der Muttergottes eine Segens- und Kraftquelle, die nur
diejenigen kennen, die die Verehrung wirklich auch praktizieren.
Die Muttergottes schenkt viel Freude, Hoffnung und Zuversicht und Frieden.
Genau das braucht ja eine kranke Seele genauso wie eine gesunde.
Mit Jesus, der Muttergottes
und seinem Schutzengel, ja allen Engeln und Heiligen sollte man auf "Du
und Du" stehen! Rufe sie oft an! Bitte und danke!
Durch unsere Leiden können wir viele Sünder
vor dem ewigen Verderben retten. Entscheidend ist, daß nicht immer
jammern, wenn uns Verleumdungen bekannt werden, wenn uns ein großes
Leid trifft, sondern daß wir aus LIEBE sagen: "Ja, Vater!" - "Ich
danke Dir Vater!". Wir sollen Jesus nachfolgen, auch im Leid, und erst
recht im Leid sollen wir IHM nachfolgen, selbst im Martyrium! Jesus verlangt
oft ein Loslösen von irgendwelchen Bindungen, "Anhänglichkeiten"!
Am nächsten Tag verlangt Gott etwas ganz anderes! Wir müssen
mit Jesus eins werden, besonders auch im Leid! Allerdings dürfen wir
nie um Leid bitten, wir dürfen auch nie darum bitten, das Leid unseres
Mitmenschen tragen zu wollen: denn das wäre nur Stolz! Das uns von
Gott zugeteilte und von uns bejahte Leid führt uns zur Demut und Gott
gibt uns auch die Kraft dazu, unser Leid, ja, unser Kreuz aus Liebe zu
Jesus zu tragen. "Herr, was willst Du jetzt
von mir?" sollen wir beten. Wir müssen
auf die Liebe Gottes schauen und Jesus nachahmen. Wir sollen uns fragen:
Leide ich darunter, daß soviele Menschen Gottes Liebe und Gottes
Geschenk der ewigen himmlischen Herrlichkeit nicht annehmen wollen? - Wenn
wir wirklich darunter leiden, wenn wir darüber wirklich innerlich
diese Einstellung haben, dann liegen wir richtig! - Denken Sie öfter
darüber nach!
Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung und alles Gute!
Gottes Schutz und Segen! Laudetur Jesus Christus!
Sprechen Sie oft zu Jesus: "Jesus,
sorge Du!"
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Die vielen Dankesschreiben,
die mich erreichen, beweisen, daß meine Empfehlungen richtig sind
und Erfolg haben! Bitte lesen Sie auch meine neuen Seiten: Gesegnete
und ungesegnete Menschen und Segnen
bringt Segen!
Gebete
UNTER DEINEN SCHUTZ UND SCHIRM ...
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin. Verschmähe nicht unser Gebet in unseren
Nöten, sondern erlöse uns jederzeit aus allen Gefahren, o du
glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin,
unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl
uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne. Amen.
Um die Weihe an die Heiligsten Herzen Jesu
und Maria zu erneuern, kann man Stoßgebete verrichten, wie etwa:
O mein Jesus, ich liebe Dich.
Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue auf Dich!
Süßes Herz Maria, sei meine Rettung!
Unbeflecktes Herz Mariä bekehre die Sünder!
Jesus, Maria, ich liebe Euch, rettet Seelen!
Gebet zu Maria
Heilige Jungfrau, Mutter Gottes, du bist die mächtige
Schutzpatronin der ganzen Welt.
Wir wenden uns voll Vertrauen an dein mütterliches Herz.
Dein Glaube blieb stark in allen Stürmen deines ganzen
Lebens.
Richte den wankenden und verlorenen Glauben derer wieder
auf, die an die Botschaft nicht glauben. Laß auch die
Hoffnung auf Gott nicht verloren gehen. Laß es nicht zu, daß
die Liebe ganz erkalte. Du kennst die Gefahren, die uns
drohen und willst uns retten vom Untergang.
Gnadenvermittlerin, Hohepriesterin, nimm alle Priester an
dein Mutterherz und führe sie. Bitte für sie, daß sie erkennen,
was ihnen dient zum Heil und Segen. Du vermagst alles bei
deinem göttlichen Sohne, segne sie, o Mutter, und laß sie
Boten des Friedens sein. Laß sie Hirten sein, die ihre Herde
führen, durch dich geleitet. Laß sie hineilen mit ihrer Herde,
wo du auf sie wartest, wo du rufst zur Sühne und zum Gebet.
Du bist ja die Königin der Apostel und wirst nicht müde,
deine Priestersöhne mit der ganzen reinen Liebe einer Mutter
an dein Herz zu ziehen.
Wie weh tut es deinem Herzen, wenn auch nur einer deine
große Liebe verschmäht, wenn sie nicht glauben und er-
kennen wollen, was deine Liebe tat und tun will.
Bitte den Hl. Vater, daß er in der Kraft, Stärke und Liebe des
Hl. Geistes die Völker führe zu dem einen Hirten und zu dem
einen Schafstall. Die Stunde naht, da erneut
wird die Erde
durch den Hl. Geist.
Du
königliche Braut, du bereitest alles vor für diese Stunde,
willst alle Herzen für Ihn öffnen und alle Seelen formen zu
einem Tempel, von dem Er Besitz nehmen und in dem Er
wohnen will als die Liebe, die vom Vater und Sohne ausgeht.
Du rufst die Männer und Jungmänner, die Frauen und
Jungfrauen, die Kinder, das Alter, die Notleidenden und
Bedrängten, die Gefallenen und Gestrauchelten, die Kranken
und die Sterbenden, die Ordensleute, die Schwestern und
besonders die Opferseelen und Diener des Opferaltars deines
Sohnes.
Deinen
Mantel breitest du über alle aus. Du willst uns
schützen vor dem Sturm, der über die Erde kommt. Bei
der
Mutter sind wir geborgen. Mutter, wir lieben dich, wir hören
auf deinen Ruf. Führe uns zu Jesus. Führe uns durch dich zum
Vater.
Erflehe uns die Gaben des Hl. Geistes. Mit dir wollen wir
loben Tag und Nacht die Allerheiligste Dreifaltigkeit: ,,Heilig,
heilig, heilig ist der Vater mit dem Sohne und dem Hl. Geiste! Amen."
Anmerkung:
Bei
täglicher Verrichtung des Gebetes verspricht der Heiland besondere
Gnaden.
Unsere Schritte mögen gemeinsam gehen.
Unsere Hände mögen gemeinsam sammeln.
Unsere Herzen mögen gemeinsam schlagen.
Unser Innerstes empfinde gemeinsam.
Die Gedanken unseres Geistes seien eins.
Unsere Ohren mögen gemeinsam auf die
Stille hören.
Unsere Augen mögen gemeinsam ineinanderschauen
und sich verschmelzen.
Unsere Lippen mögen gemeinsam zum ewigen
Vater um Erbarmen flehen.
Sühnegebete von Fatima
Nach dem Beispiel des Engels von Fatima verrichteten
die Hirtenkinder dieses Gebet kniend, mit der Stirn den Boden berührend:
0 mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich,
ich
liebe Dich! Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht
an Dich glauben, Dich nicht anbeten, nicht auf Dich hoffen
und Dich nicht lieben.
Der Engel von Fatima hat die Hirtenkinder auch
das folgende Gebet gelehrt. Mit ihnen zur Erde hingeworfen, betete er es
dreimal:
Heiligste
Dreifaltigkeit,
Vater, Sohn und Heiliger Geist! Ich bete Dich in tiefster
Ehrfurcht an. Ich opfere Dir auf den kostbaren Leib und das
Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus,
der in allen Tabernakeln der Welt gegenwärtig ist, zur Sühne
für alle Lästerungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten,
durch die Er selbst beleidigt wird.
Durch die unendlichen Verdienste Seines heiligsten Herzens und die Fürbitte
des
unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen
Sünder. Amen.
Der Engel von Fatima reichte den Seherkindern
kniend
die Mundkommunion!!! Ebenso
der Engel von Garabandal! Es gibt Dutzende weiterer solcher und ähnlicher
Beispiele!
Das
Gloria der hl. Messe
Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede den
Menschen, die guten Willens sind. Wir loben Dich, wir
preisen Dich, wir beten Dich an, wir verherrlichen Dich, wir
sagen Dir Dank ob Deiner großen Herrlichkeit, Herr und
Gott, König des Himmels, Gott, allmächtiger Vater. Herr
Jesus Christus, eingeborener Sohn, Herr und Gott, Lamm
Gottes, Sohn des Vaters, Du nimmst hinweg die Sünden der
Welt: Erbarme Dich unser. Du nimmst hinweg die Sünden
der Welt: Nimm unser Flehen gnädig auf. Du sitzest zur
Rechten des Vaters: Erbarme Dich unser. Denn Du allein bist
der Heilige, Du allein der Herr, Du allein der Höchste, Jesus
Christus, mit dem Heiligen Geiste, in der Herrlichkeit Gottes
des Vaters. Amen